samedi 23 juin 2007

Stephan Perrinjaquet: « S »

Près de moi, une araignée métallique en suspension. Plus loin, un cheval blanc, des yeux plein d’étoiles. Evie de partir. Envie de rester. Pour voir…


Un mix emballe le club entier. « I like these fucking drugs. » Mes jambes me portent dans l’arène. Dans le son, mon sang fait des bulles…


Mes pas se croisent avec des jambes en jarretelles, sans robe par-dessus. Jambes gainées de vynil, nues, épilées : elle est ravissante. Il est ravissant. Deux filles se distinguent par leur apparence des plus simple, style Basel Land. Heidi en enfer. Marrant.


Extinction du light show. Noir. Des faisceaux lasers verts sont enclenchés et scannent le public. De bas en haut. De gauche à droite. Zéro tumeur, aucune peut. Nous suivons le train fantôme, chaqu’un imagine son propre parcours.

(…)

Les strobos stoppent. Lumière blanche à soixante volts. Doucement, le son disparaît. Nous y sommes. Secoués et contents. Je revois l’araignée métallique, le cheval aux yeux étoiles. Merci pour la piqûre, merci pour la chevauchée sauvage.


Stephan Perrinjaquet, Extrait de "«S» - Afterhours Club"
Stephan vit et travaille à Genève

Anaïs Bucher: Monotypien






















Anaïs Bucher

ohne Titel
, 2002

Monotypie























Anaïs Bucher
ohne Titel, 2002
Monotypie

Anaïs Bucher lebt und arbeitet in Luzern, CH

vendredi 22 juin 2007

Chantal Mintz: Un lieu en suspension


Chantal Mintz
Point de vue, 2001
Installation


Chantal Mintz
Un lieu en suspension, 2003
Photographie, Ink Jet Print
Grösse variabel


Construire une cabane, c’est précisément ne rien fonder, pas de stabilité ou de racines. Construite sans plan préalable, faite d’assemblages et de disjonctions, c’est un lieu précaire qu’il faut sans cesse réajuster. Elle joue avec le presque rien, le pas-grand-chose, avec juste l’essentiel.

La cabane est une rêverie universelle : ni tout à fair hors du monde, ni tout à fait intériorisée. Elle est une aire intermédiare ; un lieu en suspension, en devenir ;
un potentiel d’expérience.

Chantal vit et travaille à Genève

dimanche 10 juin 2007

Genf

Als Stadt ist Genf so wiedersprüchlich und rätselhaft wie ein lebendiger Mensch. Ich könnte der Stadt einen Pass ausstellen. Nationalität : neutral – Geschlecht : weiblich – Alter : (die Distkretion gebietet es) wirkt jünger, als sie ist – Familienstand : getrennt lebend – Beruf : Beobachterin – Körperliche Merkmale : geht wegen Kurzsichtigkeit ein wenig vorgebeugt – Allgemeine Bemerkungen : attraktiv und verschwiegen.
(...)
Abhängig von den Winden, unter denen die Bise und der Föhn die berüchtigsten sind, stammen die Wolken am Himmel über Genf aus Italien, Österreich, Frankreich. Sie kommen das Rheintal hoch aus Deutschland, den Niederlanden oder gar von der Ostsee. Manchmal stammen sie von weit her, aus Nordafrika oder Polen. Die Stadt Genf ist ein Schnittpunkt und dessen ist sie sich bewusst.
Über Jahrhunderte hinweg haben Reisende hier Briefe, Anweisungen, Landkarten, Listen und Botschaften zurückgelassen, damit Genf sie den später Eintreffenden übergibt.
(...)
Wie soll man zum Beispiel eine kleine, aus einem Tischkalender gerissene Seite katalogisieren, die von Sonntag, dem 22. September, bis Samstag, dem 5. Oktober 1935, reicht ? Zwischen den Kolumnen für die beiden Wochen finden sich in der kleinen Spalte für eigene Notizen einige wenige Worte. Die Handschrift wirkt lässig, hastig und achtlos hingeworfen. Die Worte lauten auf Deutsch : Eine ganze Nacht, eine ganze Nacht und das, was auf einer Postkarte Platz hat.
Was bringt diese Leidenschaft der Stadt ein ? Sie befriedigt ihre unersättliche Neugier. Eine Neugier, die nichts – oder nur sehr wenig – mit Wissbegierde oder Klatschsucht zu tun hat. Genf ist weder eine Concièrge noch eine Richterin.
Die Stadt ist eine Beobachterin, die sich fasziniert über die Vielfalt der menschlichen Nöte und Tröstungen beugt.

John Berger
Hier, wo wir und begegnen
Hanser Verlag München Wien 2006
S. 60 ff.

jeudi 7 juin 2007

Annatina Graf: Erinnern


Annatina Graf, Erinnern 4, 2006
Acryl auf Baumwolle, 40 x 50 cm

In der Serie Erinnern spielt Annatina Graf nicht nur mit Assoziationen zum aktiven "sich erinnnern" und zur passiven "Erinnerung", sondern thematisiert gleichwohl unser Bedürfnis nach "Erinnerungsbildern". Als Vorlage für die mit Aluminiumfarbe gemalten Bilder dienten denn auch Bilder ihrer eignen Kinder, welche sich nun jedoch, obschon vergrössert, dem Betrachter entziehen. Ähnlich der trügerischen Präsenz von Erinnerungen bleiben Annatina Grafs Gemälde unfassbar, da die Malerei uns je nach Blickwinkel ein Motiv oder seltsam blasse, leicht reflektierende Flächen offenbart.

Annatina Graf

mardi 5 juin 2007

Eija-Liisa Ahtila: The House

Eija-Liisa Ahtila
The House, 2002
DVD Installation für 3 Projektoren mit Ton, ca 14min

"I have a house. There are rooms in the house. There is a terrace outside the front door. After the terrace you walk up three steps to go inside."

The House erzählt die Geschichte einer Frau, deren Wahrnehmung der Welt, des Raumes und der Zeit, allmählich durch Stimmen und Klänge destabilisiert wird.

Der Arbeit Eija-Liisa Ahtilas liegen Interviews und Gespräche mit psychotischen Frauen zugunde, und wurde aufgrund der Idee von Verlust von Zeit- und Raumempfinden entwickelt. Dementsprechend wird die Arbeit auf drei Projektionen mit drei Videokanälen gezeigt.

dimanche 3 juin 2007

Time-machine




















Cover from:
Scientific Progress goes "Boink"
Calvin and Hobbes by Bill Watterson