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Affichage des articles associés au libellé Life

... ein Mensch zu sein

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An einem Abend im Herbst ist es nicht leicht ein Mensch zu sein Kobayashi Issa (1763-1828)

Marienkäfer per Post

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Arachne

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Bereits als Kind hatte Arachne die Welt in ihren eigenen Händen gesehen. Die Purpurtöpfe des Vaters zogen sie an wie Honig die Bienen, sie sah wie raue Stoffe edel wurden, begriff, dass nicht Ursprung sondern Vorstellung ausschlaggebend war. So tauchte Arachne ihre Hände in den warmen Sud ein, zog sie aus der undurchdringlichen Tiefe hervor und sah dass sie zu anderen Wesen geworden waren. Tiere und Pflanzen, Gesteine und Himmel. Finger zu Tentakeln, Handballen zu Hügeln, Nägel zu Turmalin. Während Tagen blieben diese Bilder an ihr haften, sie roch ganze Welten in ihren Handhöhlen, sah Landschaften aus ihren verflochtenen Linien aufsteigen und wieder verschwinden. Einer Seherin gleich verband sie im Laufe der Jahre die eigene Vorstellung mit ihrer Umgebung, liess aus gezopftem Haar Schlangen entstehen und aus Bäumen Vögel. Das Eine ergab das Andere, Luft verschmolz mit Wasser, Metall vereinte sich mit mooriger Erde. Was ich sehe ist, sagt Arachne, und was ist, soll benannt we...

Jón Kalman Stefánsson - Himmel und Hölle - Entre Ciel et Terre

Un livre que j'ai réellement aimé, je l'ai lu en allemand et en français, je rends donc hommage à Jón Kalman Stefánsson. J’ai fait connaissance des écrits de Jón Kalman Stefánsson justement de manière indirecte à travers le traducteur Karl-Ludwig Wetzig, qui a reçu une bourse Zougoise en 2003, et qui depuis est lié à cette ville. En quelque sorte, Wetzig symbolise la connection entre mes origines – donc Zug – et mes rêvex – donc l’Islande. Wetzig est un spécialiste de la litterature islandaise, il a contribué de manière importante aux récentes traductions de l’ensemble des sages islandaises. Lors d’une double-lecture de Stefánsson accompagné de Wetzig à Zug, (je n’y étais pas présente) mon père à demandé à l’auteur ainsi qu’à son traducteur de bien vouloir signer un livre pour sa fille – ainsi le monde de Stefánsson s’est joint au mien. Ceci en introduction…    Pour moi, Jón Kalman Stefánsson nous propose dans ce livre, intitulé en allemand, plus proche d...

Da wo ich geboren bin

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Gisibach, Immensee

Melodivia

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Dive right in. Into the mesmerizing world of Melodivia. Embark on a journey of many things. Yes, you most certainly will shake your booty on this quest. Incessantly. Perhaps you will wake up in the arms of that woman you always dreamt of. Or you will wind up selling your soul to the devil, who knows? more about Dollar Mambo at Nice Try Records or on Soundcloud.

The Fish Can Sing

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I just read the wonderful book by Halldor Laxness, "The Fish Can Sing", story of the young Alfgrimur and the way he sees and experiences the world he is growing in. To me, an experience of peace, wonderfully corresponding with what I feel myself in the last few months. "I spent my entire childhood in an environment in which the mighty of the earth had no place outside story books and dreams," Laxness said in his 1955 Nobel acceptance speech. "Love of, and respect for, the humble routines of everyday life and its creatures was the only moral commandment which carried conviction when I was a child." As a result, Laxness's depictions of his characters in The Fish Can Sing glow with a careful affection for the commonplace, always lovingly rendered in beautiful prose: At first she looked at me without seeing me; she was deep in thought, and I imagined that she had got up early to go to the churchyard to mourn a lost friend. She set off in the direction ...

I see skies of blue...

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I see skies of blue * clouds of white bright blessed days * dark sacred nights What a wonderful world... Louis Armstrong

Désolée, tellement désolée d'être un humain...

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So sorry to be a human being. Es tut mir so leid. feel so helpless... and dumb... Please read here (france-amerique.com) and here (Die Zeit) or here (NZZ)

Hommage à Eyjafjallajökul - Tribute to Earth

Eyjafjallajökull, Iceland and.... Björk's official website

Herbst...

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Der Baum

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Baum des Lebens?
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Birger Sellin

nägel in astgabeln sind die instrumente ich singe das lied aus der tiefe der hölle und rufe alle stummen dieser welt erklärt den gesang zu eurem lied taut die eisigenmauern auf und wehrt euch ausgestoßen zu werden wir wollen eine neue generation der stummen sein eine schar mit gesängen und neuen liedern wie es die redenden noch nicht vernommen haben unter allen dichtern fand ich keinen stummen so wollen wir die ersten sein und unüberhörbar ist unser gesang Birger Sellin, Ich will kein inmich mehr sein "ich bin ohne sprache nichts" - eine Aussage, wie sie - zumal aus dem Munde eines Schriftstellers - wenig außergewöhnlich zu sein scheint. Hier jedoch ist die Rede von einem, der Sprache, als das elementare Medium der Kommunikation, erst im Alter von 17 Jahren erlangt hat, obwohl er seit seinem fünften Lebensjahr lesen und schreiben kann: dem Berliner Autisten Birger Sellin, verstummt seit seinem zweiten Lebensjahr.. Mehr oder minder zufällig kam er mit der einzigen Technik in B...

Kalevala

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(Akseli Gallen-Kallela) Finnische Volksdichtung, im 19. Jahrhundert von Elias Lönnroth aufgrund von mündlichen Überlieferungen zusammengetragen. Das Kalevala hat massgebend zum finnischen Bewusstsein beigetragen. "Werde von der Lust getrieben, von dem Sinne aufgefordert, dass ans Singen ich mich mache, dass ich an das Sprechen gehe, dass des Stammes Lied ich singe, jenen Sang, den hergebrachten. Worte schmelzen mir im Munde, es entschlüpfen mir die Töne, wollen meiner Zung' enteilen..." (Anfangsverse des Kalevala) "…Ain' on päivä paistamatta, kuu kulta kumottamatta noilla Väinölän tuvilla, Kalevalan kankahilla. Vilu viljalle tulevi, karjoille olo kamala, outo ilman lintusille, ikävä imehnoisille, kun ei konsa päivyt paista eikä kuuhuet kumota…" (Runo 49) Das Kalevala-Epos wurde unter anderem von Akseli Gallen-Kallela illustriert. über das Kalevala die Verse Akseli Gallen-Kallela

Schamanismus -

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Vivideo Ich habe diese Videoarbeit bei meiner Freundin Sylvia gesehen. Vivis Arbeit dreht sich um eine Art schamanisches Ritual zweier Personen oder Wesen, zwischen Angst und Glück.

Apfelbaum und Olive

Ein Trost ist, zu wissen wo die Tassen stehn und die Teller in dem Haus, in dem du zu Gast bist, und einen Anteil zu haben an der Zärtlichkeit von Katze und Hund deines Freunds, und die Tücke des Fahrrads zu kennen als sei es dein eigenes (...) Du gehst durch das Gartentor und machst es hinter dir zu, als stehe die Bank für dich vor dem Haus, und siehst die andern draussen vorbeigehen, du, der Wandrer von Tag zu Tag und von Land zu Land (...) Zwar, der Apfelbaum und die Olive sind überall dein, und in fernen Ländern schiebt man dir einen Stuhl an den Tisch (...) als habe ein Kind sich verspätet (...) und siehst dem Schweben der kleinen weissen Schirme mit zu – so leicht, so widerstandslos vor dem Wehn wie du selbst. Irgendwo dürfen sie landen. (...) Hilde Domin/Gesammelte Gedichte/S.Fischer/s.14 über Hilde Domin Verzeichnis der Gedichte Interview mit Hilde Domin

Anaïs Bucher: GE-LU

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Anaïs Bucher GE-LU , 2002 Photographie, Collage 12 x 29.7 cm Photographien: Nathalie Nicola "Bin ich eine Andere, wenn ich französisch spreche? Bin ich eine Andere, wenn ich unter dem Himmel Genfs durch die Strassen gehe - und der Blick ins Blaue je nach Quartier so viel freier ist, als in Luzern? Bin ich eine Andere, wenn ich mich in der Rhône treiben lasse, als wenn ich in der Reuss schwimme?" Anaïs Bucher lässt die beiden Städte Luzern und Genf über die eigene Person zu einem einzigen Raum werden – oder sie verbindet die Städte, indem sie gleichzeitig sowohl in der einen als auch in der anderen Stadt auftritt.

Genf

Als Stadt ist Genf so wiedersprüchlich und rätselhaft wie ein lebendiger Mensch. Ich könnte der Stadt einen Pass ausstellen. Nationalität : neutral – Geschlecht : weiblich – Alter : (die Distkretion gebietet es) wirkt jünger, als sie ist – Familienstand : getrennt lebend – Beruf : Beobachterin – Körperliche Merkmale : geht wegen Kurzsichtigkeit ein wenig vorgebeugt – Allgemeine Bemerkungen : attraktiv und verschwiegen. (...) Abhängig von den Winden, unter denen die Bise und der Föhn die berüchtigsten sind, stammen die Wolken am Himmel über Genf aus Italien, Österreich, Frankreich. Sie kommen das Rheintal hoch aus Deutschland, den Niederlanden oder gar von der Ostsee. Manchmal stammen sie von weit her, aus Nordafrika oder Polen. Die Stadt Genf ist ein Schnittpunkt und dessen ist sie sich bewusst. Über Jahrhunderte hinweg haben Reisende hier Briefe, Anweisungen, Landkarten, Listen und Botschaften zurückgelassen, damit Genf sie den später Eintreffenden übergibt. (...) Wie soll man zum Bei...

Selina Gnos: Mein Fenster Zur Welt

Das Zimmer ist dunkel, etwas Licht, nachts, wenn ich am Computer sitze, der helle Schirm. Ich bin schon lang nicht mehr aus dem Zimmer gegangen. Manchmal, um Zigaretten zu holen, was zu essen, Bier in der Nacht. Meine Welt rund um mich ist klein, aber ich dringe immer stärker in sie ein. Meine Welt ist mein Computer und meine Leute sind meine vielen Doppelgänger, mit deren Namen und Identitäten ich mich durch das Netz bewege. Ich bin wie eine Katze, die sich herumschleicht, die sich annähert, aber sobald man sie anfassen will, geht sie weg. Ich bin auf der Suche. Nach was. Ich bin auf der Suche nach Dir. Ich denke mir Personen aus, die werden ein Teil von mir. Sie sind oft besser als ich, forscher, schlagfertiger, verspielter. Sie können über alles diskutieren, ich eigne mir den Jargon an, ich lese mich ein in das, was das Internet hergibt. Kopieren, Einfügen und rein ins Forum. Sperrige Themen, die mich früher nie wirklich interessierten. Mich? Ich weiß gar nicht mehr, wer ich wirklic...