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Taulan Art Factory

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un endroit magique, à deux pas du centre de Montreux, à l'entrée des mystiques Gorges du Chauderon... c'est là que je travaille mes aquarelles et encres, entourée d'eau et de mousses.

Exhibitions 2016

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Livia Gnos & Toshimi Uji at Kamo Culture Center, Tsuyama, Okayama. October 2016. Organized by Ujitei. Photo: Yann Becker   Livia Gnos & Toshimi Uji at Kamo Culture Center, Tsuyama, Okayama. October 2016. Organized by Ujitei. Photo: Yann Becker   Release of "Double Spirale", Dollar Mambo' s new album at Sunaba Gallery,  Osaka. October 2016. Published by Nice Try Records, Zürich . Photo: Yann Becker. 集中 (Concentration) at Sunaba  Gallery, Osaka (DenDen-Town, Nipponbashi). October 2016. "Illumination" in der Galerie Carla Renggli, Zug. Dezember 2016. "Du Japon", Jeanne Schmid et Livia Gnos à l'espace Ruine, Genève. Avec une lecture de Hervé Laurent. Décembre 2016. Merci à Visarte Genève.   "Pensée -Daniel Ruggiero  and special guests" at Espace  Abstract, Lausanne. Un triporteur en illumination à 4 mains. Décembre 2016.  Atelier à Montreu...

Spirale . Tusche

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Ich zeichne in einem langatmigen und konzentrierten Vorgang eine Spirale, welche nach und nach das meist grossformatige Papier ausfüllt, oder vielleicht besser ausgedrückt: durchquert. Natürlich handelt es sich nicht um eine quere Bewegung, sondern um eine runde. Trotzdem ist es so, dass die Linie einen Weg zurücklegt, von innen nach aussen. Wie wenn ein grosses Feld durchquert wird. Ich zeichne von Hand, mit Pinsel und Aquarell oder Tusche. Wenn ich mich vollkommen konzentriere, wird die Pinselspitze Teil meines Körpers. Sowohl Teil meiner Hand, als auch Teil meiner Augen. Meine Gestik wird durch meinen Blick und meinen Atem gesteuert. Das Papier reagiert auf die Tusche wie mein Atem auf die Bewegung. Die Tusche setzt sich zwischen dem Papier und dem Pinsel ab, so wie sich die runde Bewegung von meinem Körper freisetzt. Meine Augen folgen ausschliesslich der Pinselspitze, und deren Abstand zur vorangehenden Linie. Etwas anderes kann ich nicht erfassen. Meine Welt besteht aus Augen,...

Interruption

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Im vorletzten Sommer erfuhr ich nach einem mir und meinem Vater widerfahrenen, natürlich vollkommen unerwarteten Unfall eine Unterbrechung in meinem Schaffen und Denken. Und so habe ich eine Geschichte zu meinen Zeichnungen zu erzählen. Vielleicht entspricht auch jegliche Formfindung bereits einem Stück Erzählung. Der vorhin erwähnte Unfall geschah auf dem Rückweg von einer Bergtour im Kanton Uri nach Zug. Sowohl Uri als auch Zug symbolisieren für mich die Idee von Heimat. Meine Familie kommt aus Silenen im Kanton Uri, mein Name zeugt davon, und ich habe den grössten Teil meiner Kindheit und Jugendzeit in Zug verbracht. Dass ich nun zum damaligen Zeitpunkt mit meinem Vater in meiner Heimat unterwegs war, dass wir den Berg, welche wir eigentlich erklimmen wollten, nicht besteigen konnten, da zu viel Schnee lag - Schnee, das weisse Unbekannte, welches jede noch so bekannte Landschaft in neuem Kleid und Licht erscheinen lässt, Schnee, der allfällige Risse im Gelände, Sprünge und ...

i n t e r r u p t i o n

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Wenn es während meiner Reise in Japan wie selbstverständlich war, dass ich in meinen Versuche in Tuschemalerei absolut von der japanischen Kunst und Darstellungsweise inspiriert und beieinflusst war, so scheint dies bei meiner Rückkehr in meinem Atelier in Les Avants plötzlich fehl am Platz. So muss ich nun wieder zu meiner eigenen Sprache zurückfinden, ausgehend vom Medium, geführt von meinen Erinnerungen und Eindrücken, jedoch selbständig und frei von Klischees. Dies ist nicht einfach (interessant alleweil) und wird mich wohl noch eine Weile lange beschäftigen, zumal ich das Gefühl habe, ich könne meine Arbeit nicht einfach wieder dort aufnehmen, wo ich sie Mitte März im Atelier verlassen habe, als ob ich nie in Japan gewesen wäre. Als ob ich in meiner bis anhing geführten Arbeitsweise unterbrochen wurde.  ---- i n t e r r u p t i o n . . . .